Deutschlands dienstältester und zukunftsträchtigster Parteivorsitzender

Er hat einen Stil als Parteivorsitzender geprägt, der den bürgerlichen Parteien fremd ist. Man denke nur an die Allüren und Affären, an die Spesen und Skandale eines Kohl, Schröder, Fischer, Westerwelle, Stoiber oder auch Gysi. Er hat einen Stil geprägt, den man zunächst einmal am besten mit dem beschreiben kann, wovon er nicht geprägt ist: von Eitelkeit, Aufhebens um die eigene Person – kurz von einem „Vorsitzenden auf dem Sockel“, der nur geeignet wäre, Abstand zu den Massen zu wahren.

Seit 36 Jahren ist Stefan Engel politisch aktiv – seit 25 Jahren ist der heute 50-Jährige Vorsitzender der MLPD. Obwohl der dienstälteste, ist Stefan Engel zweifellos auch der unkonventionellste – eben der zukunftsträchtigste Parteivorsitzende in Deutschland.

Der nunmehr 25-jährige Parteivorsitz von Stefan Engel ist offenbar so bemerkenswert, dass er sogar wiederholt Gegenstand der Berichte des Verfassungsschutzes war und ist. Der kann sich eine so lange, mit voller Zustimmung, ja Begeisterung der Parteimitglieder übertragene Funktion überhaupt nicht vorstellen. Anders als mit „Personenkult“ oder „Indoktrination“ ist das für die Bürokraten im Geheimdienst nicht erklärbar.

Über diese bodenlose und durch nichts begründete Hetze sind die Mitglieder und Freunde der MLPD hell empört.

Stefan Engel ist lustig, lebensnah, eng mit der Parteibasis, den Arbeitern und ihren Kämpfen verbunden; hart – aber offen und fair in der Auseinandersetzung; ein theoretisch denkender und arbeitender Mensch, der zugleich als Organisationstalent allergrößten Wert auf jedes praktische Detail einer professionellen und qualitativ unangreifbaren politischen Arbeit legt; ein glühender Revolutionär und Visionär – und doch ein einfacher, „ganz normaler“ Mensch, der mit beiden Beinen mitten im Leben steht; ein Arbeiter mit vielfältigen kulturellen Interessen und Gefühl für das Neue, für die Zwischentöne, die Nuancen in den Ansichten der Menschen. Als schöpferischer, ideenreicher, immer tatendurstiger Mensch ist er immer für eine Überraschung gut!

Stefan Engel als Vorsitzender verkörpert mit seiner Person, was Partei neuen Typs bedeutet. Eine Partei, die aus der revisionistischen Entartung der meisten ehemals sozialistischen Parteien vor allem eine Schlussfolgerung gezogen hat: das Wichtigste für die Zukunft des Sozialismus sind die Menschen. Menschen, die sich selbständig ortientieren können; Menschen, die die Klarheit, den Mut, die Selbstlosigkeit und die Kühnheit haben, um sich das Vertrauen der Massen zu erobern, die sie überzeugen, bewegen und führen können.

Ein Geheimnis seiner Arbeit ist, dass er jede Funktion in der Partei als grundsätzlich gleichwertig sieht und behandelt: Die Partei braucht Gruppenkassierer, wie sie einen Vorsitzenden braucht. „Gemeinsam sind wir immer besser in unserer Arbeit geworden“, sagt er selbst. Er hat sich in 25 Jahren vom rebellischen und revolutionären jungen Arbeiter zum Arbeiterführer in Theorie und Praxis entwickelt, weil er eine ausgeprägte Lernbereitschaft besitzt. Nach seiner Meinung kann man fast alles lernen, wenn man einen eisernen Willen und die notwendige Arbeitsdisziplin dafür aufbringt.

Jörg Weidemann

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