Weihnachtsgruß an eine junge Genossin

Liebe A.,

es ist vielfach einfacher, Arbeiterführer zu werden,
als es zu bleiben!
Es ist wichtig, im richtigen Augenblick
Das Richtige zu sagen und danach zu handeln!
Aber was ist wichtig?
Das herauszufinden ist die entscheidende Kunst
Des Führens.
Manchmal drängt es sich auf!
Aber dazu brauchen die Arbeiter keinen Führer!
Viel öfter muss auf das hingewiesen und das getan werden,
was überhaupt nicht auf der Hand liegt,
was einem so gar nicht einleuchtet,
was so gar nicht der gegebenen Windrichtung entspricht.
Sag es trotzdem!
Auch wenn es deine letzte Kraft kostet!
Aber sage es und tue es überzeugend!
Das geht nur,
wenn du selbst restlos überzeugt bist!
Wer führen will,
muss die Perspektive heute schon vorleben!

 

Alles Gute,

Dein Stefan

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